LinolDRUCK für Kinder

und JugendlicHE

  • Dauer: ca. 2-3 Stunden
  • maximal 6 Kinder
  • ab 8 Jahre

 

Kindergeburtstage und - feiern

  • Deine Geburtstagsfeier:
    Drucke mit Deinen Gästen kleine Kunstwerke auf Papier, Tüten, Karten und mehr ...

 

Workshops für Kids

  • Jetzt wird`s bunt:
    Alles über Farben.
  • Wir sind Picasso:
    Der verlorene Schnitt.

 

Erweiterter Kunstunterricht

  • Anregung durch unsere
    wechselnde Kunstausstellungen
  • Inhalte in Absprache mit
    dem Pädagogen

LinolDRUCK
EINLADUNGEN,

GESCHENKE, Shirts ...

  • Dauer: solange ihr könnt
  • maximal 4 zugleich
  • für ganz Kreative

 

Einladungskarten

  • Hochzeit, Geburtstag, Konfirmation, Schulanfang, Jugendweihe und für jede andere Party (kleine Auflagen)

 

Weihnachten & Co

  • Grüsse, Verpackungen und
    Geschenke selbst gemacht

 

T-Shirts, Stoffbeutel, Kissen

  • Drück Textilien Deinen
    Stempel auf!

 

Kleinformatiges

  • Exlibris, Lesezeichen, Etiketten ...

LINOLDRUCK Workshops


  • Dauer: ca. 3 Stunden
  • maximal 6 Teilnehmer
  • für Anfänger & Fortgeschrittene

 

Grafik und Kunst

  • Kleine Kunstauflagen:
    Besonderes auf edlem Papier

 

Mustergültig

  • Strukturen, Ornamente, Muster:
    Die Schönheit der Wiederholung

 

Familienzeit

  • Kreativeln mit den Liebsten:  Mehrere Drucke machen ein Bild

 

 

Preise?

Nach Absprache
auch als GEschenkgutschein

 

Wann?

Termine nach Absprache

 

Wo?

KNOPX Designbüro

Königsbrücker Straße 43

01099 Dresden

 

Jetzt Drucktermin vereinbaren

Telefon: 0351 899 644 33

Linolschnitt

 

Mit einem Linolschnitt schafft ihr ein kleines, langlebiges Kunstwerk. Das Ergebnis könnt ihr beliebig vervielfältigen, somit entstehen gleich mehrere Originale. Linoleum ist ein Naturprodukt, lässt sich gut bearbeiten und die Druckfarben sind wasserlöslich.

 

Die Arbeit mit Linoleum:

  • bietet Abwechslung und Ruhe
  • fördert Konzentration, Geduld und Ausdauer
  • beflügelt Kreativität und Fantasie
  • trainiert Fingerfertigkeit
  • macht Spaß

 

 

Früher gab´s das auch schon

 

Ende des 19. Jahrhunderts entdeckte der „Pionier der Kunstpädagogik" Franz Cizek das Linoleum erstmals für seine Kunstdrucke.
Er bearbeitete das Material mit den Techniken des Holzschnittes und ließ auch seine Schüler damit experimentieren. Durch Ausstellungen in den 1920er Jahren wurden die Werke seiner Wiener Jugendkunstklassen weltweit bekannt und in London sogar von der Queen besucht.

 

Auch große und namhafte Künstler des 20. Jahrhunderts, allen voran die Expressionisten, nutzten die grafische Wirkung des Linoldrucks. Maurice de Vlaminck, Christian Rohlfs, Henri Matisse, M. C. Escher oder Roy Lichtenstein schufen kraftvolle Bilder mit ausgeprägten Strukturen und klarer Farbgebung. Pablo Picasso befasste sich ab 1950 intensiv mit dem Linolschnitt. Er begriff die Möglichkeiten serieller Arbeit und entwickelte die Methode des Einplatten-Vielfarbdrucks – mit immer komplexeren Motiven und viel, viel Farbe.

 

 

Wo kommt das Linoleum her?

 

Es war Frederick Walton, ein englischer Unternehmer, der vor über 150 Jahren zufällig folgende Entdeckung machte: in einer geöffneten Dose mit Farbe auf Leinölbasis setzte sich eine feste, klebrige Schicht ab.

 

Bei dieser Masse handelte es sich um Linoxin- oxidiertes Leinöl- und Walton kam auf die Idee, es auf Gewebebahnen aufzutragen. Damit wollte er einen Ersatz für das damals sehr begehrte Gummi herstellen, produzierte aber tatsächlich das erste Linoleum. Das ließ er 1864 patentieren, bot es als Bodenbelag an und gründete seine Linoleum Manufacturing Company.

 

Dort wurde in sogenannten Oxidationsschuppen herabhängendes Tuch regelmäßig mit Leinölfirnis berieselt. Daher auch der Name: linum „Lein“ und oleum „Öl“. Bei 30 - 40 °C reagierte das Öl mit dem Luftsauerstoff und härtete. Es dauerte bis zu 5 Monate, um 1 - 1,5 Zentimeter starkes Linoxin herzustellen. Es hatte eine sehr hohe Qualität und dieses aufwendige Verfahren wurde noch bis in die 1950er Jahre angewandt. Weitere Bestandteile des Linoleums sind Kork- oder Holzmehl, Naturharze, Kalksteinpulver und Jutegewebe.

 

Die Verkäufe dieses warmen, weichen und haltbaren Bodenbelags nahmen rasch zu und bald erlebte dieser einen wahren Siegeszug. Öffentliche Gebäude und Krankenhäuser wurden mit ihm versehen, weil er antistatisch, staubfrei und aufgrund der beständigen Oxidation des Leinöls antibakteriell ist. Und auch privat lief man bald gern über Linoleumböden, zumal einige Weiterentwicklungen für ein großes Angebot an Farben und Mustern sorgten.

 

Während 1930 weltweit noch 50 Werke Linoleum produzierten, sind es heute noch drei - eines davon in Delmenhorst/Deutschland. Mit fast unveränderter Rezeptur wird hier unter Zugabe von Trocknungsstoffen das Leinöl bei 80 °C eingekocht und danach mit den anderen Zutaten in riesigen Trommeln zu Linoleumzement vermischt. Die Masse wird gründlich geknetet und mit Walzen auf lange Jutebahnen gepresst. Jetzt darf unser Material noch 2 - 4 Wochen in den bis zu 15 Meter hohen Reifekammern „abhängen“ und ruhen, damit es fest wird.

 

Mit dem wachsenden Umweltbewusstsein der Menschen erlebt Linoleum gerade eine Renaissance und ist wieder hipp.

KNOPX Designbüro  .  Königsbrücker Straße 43  .  01099 Dresden  .  Telefon 0351  899 644 33

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